Last Fair Deal Last Fair Deal, News

CD-Rezensionen

Blues Box, Reviews

Die Band Last Fair Deal wurde 1991 in Leipzig von Jörg Schneider (Gesang, Gitarre) und Thomas Hanke (Harp) als Duo gegründet, benannt haben sie sich nach einem Song von Robert Johnson, passend durchaus für ihren akustisch-erdigen Blues.

Die Bühne teilten sie sich bisher unter anderem mit Musikern wie Angela Brown, Chris Rannenberg, Louisiana Red, Paul Millns und Tom Shaka, durchaus nicht unbekannte Namen in der Blueswelt.

Für ihr Debütalbum Number one holten sie zur Verstärkung Peter Krutsch (drums) und Franz Schwarznau (Kontrabass) ins Studio, mit dem Ergebnis, dass sich durch die die einmalige Zusammenarbeit eine zukunftsträchtige Quartett-Formation ergeben sollte. (Mit Günter Janocha und Stefan Fischer wurden für die Aufnahmen noch zwei weitere Gäste am Drumset beschäftigt).

Die Band hält sich an traditionelles und bekanntes Cover-Material, eine Nummer (When I first met that girl) stammt aus eigenem Hause, ansonsten werden Songs von Robert Johnson, Charlie Musselwhite, J.L. Hooker, Rice Miller, Ray Charles und anderen Größen benutzt, wobei es Last Fair Deal es durchaus gelingt, den verwendeten Songs, obwohl oft gehört, eine eigene Note abgewinnen.

Die Leistung der beiden Bandgründer an Gitarre/Gesang und Harp wirkt überzeugend, die Rhythmusgruppe groovt angenehm, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Die Platte wirkt mehrheitlich laid back und lässt für Hörer, die auf akustisch handgemachten Blues stehen, keine Wünsche offen zudem ist das Ganze soundtechnisch tadellos eingespielt.


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